Mehr Sicherheit für Privatanleger durch AIF: US-Gewerbeimmobilien bieten weiter attraktive Renditechancen

Wolfgang J. Kunz, Prokurist, DNL Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG

FBM: Herr Kunz, Sie sind seit vielen Jahren mit der DNL Real Invest AG im Vertrieb von gewerblichen Immobilienbeteiligungen im Südosten der USA erfolgreich tätig. Jetzt haben Sie einen neuen Partner für die Immobilienauswahl in den USA für Ihren neuen AIF-Fonds. Was hat Sie dazu bewogen sich für diesen Partner zu entscheiden?

Wolfgang J. Kunz: Da DNL seit vielen Jahren auch den Vertriebsgesellschaften Haftungsdächer, Plattformen und Banken ein attraktives US-Angebot bieten wollten, haben wir unserem ehemaligen US – Partner eine zweite Produktschiene im Bereich Alternative Investment Fund angeboten. Als sich dieser absolut gegen AIF entschieden hatte, um bei seiner etablierten Investmentform zu bleiben, haben wir uns für unseren neuen US – Partner entschieden. Wir, meine Frau und ich, sind seit 2002 in Atlanta aktiv und haben dort beinahe automatisch ein sehr gutes Netzwerk zu den vielen ortsansässigen Immobilienfirmen aufbauen können. Die für uns und einem AIF, mit seinen strengen deutschen Rechtsauflagen, interessanteste Gesellschaft war Glenfield Capital LLC.

FBM: Bisher haben Sie Beteiligungen unter dem Vermögensanlagengesetz vermittelt, jetzt den ersten AIF Fonds. Was spricht für die Entscheidung eines AIF-Angebots?

Wolfgang J. Kunz: Obwohl wir gerne und auch sehr erfolgreich Vermögensanlagen vermittelt haben, fehlte uns – gerade in der letzten Zeit – die von uns gewünschte Transparenz des Investments. Diese gewünschte Durchsichtigkeit – im Sinne der Anleger – bietet nach unserer Überzeugung ein AIF. Mit unserem AIF bieten wir ebenfalls die Vorteile einer Vermögensanlage, zum Beispiel frühe Ausschüttungen und zusätzlich attraktive Gewinnbeteiligung. Die Ausschüttungen werden aufBasis nachvollziehbarer Erträge in den USA an die Anleger gezahlt. Nachvollziehbar kontrolliert durch die deutsche Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft.

FBM: Was sind die Eckpunkte Ihres AIF-Angebotes?

Wolfgang J. Kunz: Mit dem AIF bieten wir deutschen Anlegern an, sich über eine deutsche Fondsgesellschaft an US-Gewerbeimmobilien im Südosten der USA zu beteiligen. Die Gelder der Anleger werden so lange auf das Konto des Treuhänders/ Verwahrstelle gesperrt, bis sie in den USA in eine Immobilie investiert werden. Diese Immobilien müssen den Vorgaben der deutschen Service-KVG, welche die deutsche Fondsgesellschaft leitet und streng kontrolliert, entsprechen. Die Immobilien werden in den USA – nur im Südosten – von der US-Gesellschaft, von DNL und Glenfield, akquiriert, geprüft und dann der deutschen Fondsgesellschaft angeboten. Die deutsche Fondsgesellschaft übernimmt dann die Eigentumsanteile und hat die Rechte, die US-Gesellschaft zu kontrollieren. Diese Konstellation bietet dem deutschen Anleger die Sicherheit, laufende und von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüfte Reports, mindestens einmal pro Jahr zu erhalten. Die deutsche Fondsgesellschaft bietet dem deutschen Anleger außerdem den Vorteil, dass der Gerichtsstand Deutschland ist – also deutsches Recht gilt. Gleichwohl hat der Investor den Vorteil, dass seine Investition in die US Immobilien die Vorteile des Doppelbesteuerungsabkommens bietet.

FBM: Für welche Anleger eignet sich ihr Angebot?

Wolfgang J. Kunz: Unser Angebot als Publikumsfonds eignet sich somit für deutsche Investoren, die nicht direkt in Amerika investieren wollen, beziehungsweise können. Mit unserem Angebot partizipieren die Anleger an allen Vorteilen einer Investition in eine deutsche Fondsgesellschaft. Anleger, die nicht auf hohe Spekulationsgewinne, sondern auf größtmögliche Sicherheit achten, sind beim AIF besser als in einer Vermögensanlage aufgehoben. Die verschiedenen gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen, die ein AIF bietet, schätzen diese Anleger ebenfalls.

FBM: Was schätzen ihre Vermittler bei Ihnen besonders?

Wolfgang J. Kunz: Viele unserer Vermittler kennen mich seit vielen Jahren und haben mich bereits bei der Sicherstellung der Anlegergelder von drei US-Fonds, hier eines Schweizer Initiators, erlebt. Da unsere Vermittler immer Unterstützung erhielten, wenn sie diese benötigten, schätzen sie außerdem, dass wir schnell Provisionen zahlten. Unsere Mitarbeiterinnen und ich hatten immer ein offenes Ohr, auch für persönliche Probleme, unserer Partner. Unsere Strategie, den Vertriebspartnern das Verkaufen durch gut vorbereitete Vertriebshilfen zu vereinfachen, haben wir auch für unser AIF übernommen. Beim AIF gehen wir sogar weiter. Hier können wir zusätzliche Ratings und Analysen bieten. Unsere Transparenz für den Investor, dass wir die Investitionsobjekte in Bild und Zahl laufend überprüfen können, ist ebenfalls sehr hilfreich. Bei der Entwicklung unseres AIF haben wir aber auch darauf geachtet, dass Investoren attraktive Bedingungen vorfinden. Die Renditen sind für die Investoren insbesondere in Zeiten von Negativzahlungen sehr attraktiv. Die Vertriebspartner werden durch gute Provisionen motiviert und profitieren von einer kurzen Fondslaufzeit verbunden mit Kapitalrückflüssen nach Verkäufen von Fondsimmobilien an ihre Kunden.

FBM: Wie unterstützen Sie Vermittler, um erfolgreich zu sein?

Wolfgang J. Kunz: Die Vermittler erhalten von uns alle uns geprüften Verkaufsunterlagen. Natürlich überlassen wir den Vertriebspartnern eine Zusammenfassung des Emissionsprospektes. Diese Zusammenfassung ist WpHG geprüft. Den Geschäftspartnern erleichtern wir ihre Arbeit mit unseren Emissionsprospekt dadurch, dass wir für diese die wichtigsten Daten und Fakten auf einem Blick mithilfe eines beigefügten Lesezeichens zusammenfassen. Es ist ebenfalls bekannt, dass ich unsere Vertriebspartner laufend per Online-Präsentationen informiere und trainiere. Den Vertriebspartnern, also natürlich auch Haftungsdächer, Plattformen und Banken, biete ich außerdem die Möglichkeit, dass ich für deren Kunden speziell ausgerichtete Online-Präsentationen anbiete. Seit vielen Jahren referiere ich auf Kundenveranstaltungen unserer Vertriebspartner – dies werde ich so beibehalten. Besucher in Atlanta werden von mir oder meinem Team betreut. Außer den Investitionsobjekten zeigen wir deren Standorte sowie die Lage großer deutscher Firmen in der Nachbarschaft. Autofans können bei Porsche deren hauseigene Teststrecke nutzen – Sportfans können eins der Spiele der Atlanta Braves in deren neuem Stadion oder bei den Atlanta Falcons im Mercedes-Benz-Station teilnehmen. Golfer werden sicherlich einen der mehr als 50 Golfplätze im Raum Georgia genießen. Zusammenfassend werden sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und unser Netzwerk nutzen. Fragen unserer Besucher zu wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA, im Südosten und speziell in Atlanta, können beantwortet werden, wenn sie an einem Wirtschaftskolloquium teilnehmen.

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